Friedrich Karl Peltzer wird am 5. Februar 1903 in Berlin geboren. Als Sohn eines Offiziers der kaiserlichen Marine kommt er sehr früh mit der Seefahrt in Berührung. Kein Wunder also, daß sein baldiges Interesse dem Schiffsmodellbau gilt. Dort beeindruckt er Außenstehende mit seiner ungeheuren Fingerfertigkeit und Liebe zum Detail.

Im Handelsregister findet sich mit dem 3. Dezember 1939 der Eintrag 'Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer' wieder. Was im Handelsregister von Groß-Berlin nur in wenigen Zeilen zu lesen ist, bedeutet im Stadtbezirk Lichterfelde die Fertigung von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250. Später erfolgte die Modifizierung zum Maßstab 1:1275. Die sogenannten Wasserlinien-Modelle bleiben aber nicht das einzige Tätigkeitsfeld der jungen Firma. Auf Anforderung werden auch Schiffe - freilich in Einzelfertigung - im größeren Maßstab gebaut.

1939 wurde die Produktpalette um Flugzeugmodelle aus Kunststoff im Maßstab 1:200 erweitert. Zudem werden Wehrmachts-Modelle aus Metallguss ohne bewegliche Räder gefertigt.

Während des zweiten Weltkrieges wird die Firma WIKING zum Rüstungsbetrieb erklärt und fertigt Schiffs-, Fahrzeug- und Flugmodelle für Schulungen und Erkennungsdienste des Militärs. In einige neutrale Staaten wurden diese Modelle sogar exportiert.

Gleich nach dem Krieg gehörte das Volkswagenwerk in Wolfsburg zu den besten Kunden von WIKING. Zu der Produktpalette gehören nun Modelle im Massstab 1:40 und Modelle für die Schlepper-Industrie. Die Modelle werden nun ausschliesslich aus Kunststoff gefertigt, sieht man von den Stahlachsen ab. Nach der Währungsreform wird das Programm stark ausgebaut und die ersten WIKING-Kataloge erscheinen.

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