Der VEB Metallwarenfabrik Stadtilm war ein DDR-Unternehmen, das in der DDR unter anderem einziger Hersteller von Modellbahnen der Nenngröße S war.

Liebmann verwendete Gleichstrom von 20 V, wobei die beiden Außenschienen leitend miteinander verbunden waren. Dementsprechend wurden metallische Radsätze verwendet, die auf Zeuke-Anlagen einen Kurzschluß verursachten. Es gab naturgemäß keine Beschränkungen bei Kehrschleifen und den beliebten "Achten". Auch technologisch war Liebmann deutlicher der Tradition verpflichtet. Wagen und Lokomotiven wurden konsequent aus Aluminiumplatten bzw. Blech gefertigt. Allerdings scheint die T 48 eine Ausnahme gemacht zu haben. Sie hatte ein Bakelitgehäuse, vielleicht das gleiche, wie die T 48 der Fa. Zeuke. Liebmann-Erzeugnisse haben ihren Stil mehrmals geändert, das Sortiment war entsprechend vielfältig.

Liebmann hat um 1956 seine Spur 0-Produktion eingestellt und danach noch etwa 10 Jahre Spielzeugeisenbahnen in der Spurweite S (22,5 mm) gefertigt.

Durch die Enteignung der Betriebe und Fabriken in der DDR wurde die Firma Liebmann, die nicht nur Spielzeugeisenbahnen der Spur 0 herstellte, 1951 in die VEB Metallwarenfabrik Stadtilm überführt. Um 1955 wurde die Fertigung von Modellen der Spur 0 eingestellt und an die Firma ’’Zeuke & Wegwerth’’ verkauft. Ab 1956 begann in Stadtilm die Produktion der Modelle der Spur S.

1964 wurde die Fertigung der Spielzeugeisenbahn der Spur S in Stadtilm eingestellt. Jedoch wurde in anderen Betrieben weiterhin Zubehör hergestellt, so dass Produkte zu den Spielzeugeisenbahnen der Firma teilweise noch bis in die 1980er Jahre hinein erhältlich waren. Sie sind mittlerweile begehrte Sammlerstücke.

Heute gehören die ehemaligen Betriebsgebäude der VEB Metallwarenfabrik Stadtilm zum Gelenkwellenwerk GEWES GmbH.

Quelle: wikipedia. Weitere Informationen finden Sie Hier.

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