Porzellan hat alles mitgemacht: Von den Verspielt rundlichen Formen der Epoche Louis XVI, über die strengeren Linien des Empire bis zu den schrägen Entwürfen des 20. Jahrhunderts.<>

Lange Zeit war handgemalte Blumendekor typisch für das Porzellan aus Limoges. Die berühmten Rosenmaler von Limoges setzten ihr künstlerisches Talent ausschließlich für die Perfektionierung dieses Dekors ein. Über 100 Jahre lang spielte ihre Kunst eine sehr wichtige Rolle. Noch heute kommt mehr als die Hälfte des französischen Porzellans aus den ehemals königlichen Manufakturen.

Mit ihrem 'weißen Gold' hat sich die kleine Stadt im Herzen Frankreichs weltweit einen Namen gemacht: Porzellan aus den Manufakturen von Limoges wird für Königshäuser ebenso geordert wie für die Gästetafeln von Regierungschefs und Präsidenten. 5-Sterne-Hoteliers und Besitzer von Nobelrestaurants in allen Teilen der Welt lassen sich von den Porzellanmeistern in Limoges ihr ganz persönliches Service kreieren.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der Porzellanproduktion von Limoges im Jahr 1768 - als ein Apotheker vor den Toren der Stadt den Rohstoff Kaolin entdeckte. Limoges hat sich zuerst durch den Export dieses hervorragenden Rohmaterials einen Namen gemacht. Die Manufakturen von Limoges machten erst von sich Reden, als sie ein paar Jahre nach ihrer Gründung vom französischen König - Louis XVI - gekauft wurden. Für die Porzellanhandwerker ergab sich plötzlich die Möglichkeit, ganz außergewöhnliche Dinge zu kreieren - Kostbarkeiten, die überall auf der Welt bewundert wurden.

Mehr über Limoges hier auf Wikipedia.

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