Das Unternehmen wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs unter dem Namen Firma Hermann Faller gegründet von Edwin und Hermann Faller. Anfänglich wurden einfache Holzbaukästen hergestellt, mit denen man zum Beispiel Modellhäuser bauen konnte. Einen Rückschlag musste das Unternehmen 1948 zu Zeiten der Währungsreform hinnehmen, da die Leute nicht mehr genügend Geld für die Baukästen hatten.

Das Unternehmen konnte sich nur noch mit der Produktion von Wäscheklammern über Wasser halten. Daraufhin kam die Idee, Zubehör für die Modelleisenbahn in der Nenngröße H0 zu fertigen. So entwickelte sich das Unternehmen zu einem Weltmarktführer für Modelleisenbahnzubehör mit fast 200 Mitarbeitern.

1997 wurde das Modellbauunternehmen Pola übernommen und deren Produkte in das Programm aufgenommen.

Am 28. August 2009 hat das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Stuttgarter Rechtsanwalt Volker Grub bestellt.

Faller Modellhäuser

Die erste und wichtigste Produktgruppe von Faller waren Modellhäuser und dazu passendes Modellbau-Zubehör. Die ersten Häuser wurden aus Karton als Fertighäuser oder als Bausätze 1955 für die Nenngröße H0 auf den Markt gebracht. Bald darauf wurden die Modelle aus Kunststoff gefertigt und auch für Nenngröße N angeboten. Die Modellpalette wurde durch die Nenngröße Z (Maßstab 1:220) und Nenngröße II (Maßstab 1:22,5) komplettiert.

Faller forum (0 Kommentare)

Name:
Email: (wird nicht angezeigt)