Josef Falk machte sich in Nürnberg 1895 selbsständig nachdem der vorher als Reisender bei Carette gearbeitet hatte. Er baute ein sehr breit angelegtes Programm an Dampfmaschinen und Betriebsmodelle.

In seinen Katalogen von 1930 gab es über 130 Dampfmaschinen und über 150 Betriebsmodelle. Wie die meisten Hersteller wurden Maschinen in verschieden Größen angeboten wobei die Ausstattung (zusätzliche Armaturen etc.) mit der Größe der Maschine zunahm. Als einer der letzten Hersteller bot er einen Heissluftmotor an. In der Nachfolge von Schoenner stellte Falk auch Storchenbeinlokomotiven der Spurweite I bis III sowie Dampfboote her. Es gilt als sicher, das Falk einen Teil der Werkzeuge von Schoenner übernahm. Viele Falk-Dampfmaschinen sind weitgehend unverändert ehemalige Schoenner Dampfmaschinen.

Der drohenden Enteignung im Dritten Reich kam Falk 1935 durch den Verkauf seiner Fabrik an die Gebrüder Schaller (Inhaber der Firma Ernst Plank) zuvor. Die Spielzeugproduktion wurde aufgegeben und Filmprojektoren der Marke "Noris" produziert.

Quelle: Dampfmaschinen.org

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