In der mittelfränkischen Stadt Zirndorf fand der sogenannte Schnurkreisel seine Heimat. Lorenz Bolz kam im Jahre 1880 auf die Idee, den Kreiselkörper oben mit einem drehbaren Haltegriff zu versehen. Das Kind brauchte nun nur die um den Kreiselkörper gebundene Schnur abzuziehen, um den Kreisel in Rotation zu bringen. Im Jahre 1913 kam der erste Drillkreisel auf den Markt, wiederum eine Entdeckung aus dem Hause Bolz. Die erste Generation des auch heute noch bekannten Kreisels war geboren. Diese Erfindung wurde beim kaiserlichen Patentamt angemeldet.

Peter Bolz übernimmt 1907 die Firma. Unter seiner Leitung wurde der berühmte Musikkreisel erfunden und wird seit dieser Zeit in alle Welt exportiert. Sechs bis acht Stimmzungen erzeugten die wunderschönen mehrstimmigen Kreisel-Töne.

Die Kreisel aus dem Hause Bolz wurden ständig weiterentwickelt, 1937 gelingt es, einem Kreisel eine Scala von bis zu 20 Tönen zu entlocken - die Geburtsstunde des Choralkreisels.

In der 3. Generation geht 1952 ein weiteres Bolz-Patent um die Welt. Die Top-Musik durch den eigentlichen Liederkreisel. Die Firma Lorenz Bolz avancierte mittlerweile zu einem führenden Kreiselhersteller auf der ganzen Welt und erstmals kam zur traditionellen Blechproduktion die Kunststoffverarbeitung hinzu.

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